FestlokalitätenTurbensaalReservationen: In Bellach gab es ursprünglich 2 Säle für Theateraufführungen und Festanlässe aller Art. Einen kleineren Saal im Restaurant zum Rössli und einen grösseren Saal im Gasthof zur Linde. Nachdem der Rössli-Saal schon früher, im Zuge eines Umbaues, einem reinen Speisesäli weichen musste, wurde der Lindensaal 1971 vom damaligen Besitzer an einen Handwerker als Lagerhalle veräussert. Das kulturelle Dorfleben begann alsbald unter dieser Situation zu leiden, weil die eben neuerstellte Aula im Oberstufenschulhaus Kaselfeld einen Saal nur bedingt ersetzen konnte. Mehrere Projekte für einen neuen Gemeindesaal scheiterten aus verschiedenen Gründen. Unermüdlicher Einsatz vieler Helfer und grosse Improvisationsgabe ermöglichten es trotzdem immer wieder, traditionelle Grossanlässe, speziell die Fasnachtsmaskenbälle in verschiedenen Fabrikationshallen durchzuführen. 1989 wurde schliesslich ein neues Saalbauprojekt gutgeheissen und dessen Realisierung beschlossen. 1992 konnte der Turbensaal eingeweiht werden. Der moderne, eigenwillige und trotzdem heimelige Bau erfreute sich, nicht zuletzt dank der ausgezeichneten Akustik, sofort grosser Beliebtheit und er ist seither mit Anlässen aller Art sehr gut ausgelastet.
Pulverhaus(Eigentum der Bürgergemeinde Bellach) Reservationen: Das markante, trutzige Gebäude ist vermutlich zu Anfang des 18. Jahrhunderts durch die damalige kantonale Militärverwaltung auf freiem Feld, ausserhalb der Stadt, erstellt worden um Schiesspulver bzw. Munition zu lagern. Es wurden mehrere fast identische Gebäude rund um die Stadt errichtet. Die Standorte im freien Feld sollten im Falle einer Explosion den Schaden möglichst gering halten. Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts diente das Gebäude als Lagerstätte für Munition verschiedener Art, später wurden nur noch weit harmlosere Artikel gelagert, zuletzt Uniformstoff. Eine gut durchdachte Bauweise und ein für die damalige Zeit raffiniertes Lüftungssystem gewährleisteten im unbeheizten Gebäude ein ausgeglichenes, trockenes Klima. In den 1990-er Jahren veräusserte der Kanton im Zuge seiner Sparmassnahmen nicht mehr benötigte Gebäude, unter anderem die Pulverhäuser. Glücklicherweise konnte die Bürgergemeinde Bellach das Gebäude erwerben und nach einer gelungenen, aufwendigen Restaurierung und Erweiterung der Öffentlichkeit für Festanlässe aller Art zur Verfügung stellen.
Details als PDF-Dokument: prospekt pulverhaus 2005.pdf Chalet Geissfluh / "Bäucher Hütte"(Eigentum der FdP Bellach) Reservationen: Das einfache Berghaus, ohne Wasser- und Stromanschluss wurde 1934 erstellt. Das Haus war damals nur zu Fuss zugänglich, d.h. alles Baumaterial musste über eine beachtliche Wegstrecke zum Bauplatz getragen werden. Mit dem Bau einer neuen Walderschliessungsstrasse, welche ins Althüsli führt, ist die "Bäucher Hütte" heute besser erschlossen, nur die letzten ca 150 m müssen noch zu Fuss zurückgelegt werden. Das Chalet Geissfluh wurde immer wieder renoviert, der Charme des einfachen Berghauses ohne jeglichen Zivilisationskomfort aber unverändert erhalten.
|



